SUQ: „Warum wir es uns nicht leisten können, in der Mitte zu stehen“

Studio 2

Diskussion

Was für politische Praktiken an der Schnittstelle von queeren und emanzipatorisch-linken Utopien sind aktuell wichtig? Während vor einigen Jahren der offene Rechtsruck innerhalb der LGBTIQ-Szene noch stark thematisiert wurde, scheint es, als sei die Debatte darüber abgeebbt. Dabei erfahren gerade linke und emanzipatorische Proteste eine stark zunehmende Kriminalisierung während rechte Rhetorik unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit immer mehr Raum greift. Zugleich ist die Allianz aus linker Bewegung und queerer Utopie ausbaufähig. Für LGBTIQ-Menschen stellt sich die dringende Frage nach der Positionierung: in der vermeintlichen Mitte der Gesellschaft oder eher durch die aktive Teilhabe an emanzipatorischen Entwürfen und Prozessen. In der Veranstaltung werden verschiedene Perspektiven auf dieses Themenfeld erkundet und konkrete Strategien für Aktivismus und neue Bündnisse diskutiert.

Mit: Tadzio Müller, Stephanie Kuhnen, Isaiah Lopaz und Muriel González Athenas / Moderation: Hengameh Yaghoobifarah (Missy Magazine) / Das Projekt „im*possible bodies. Performing sharing celebrating. Festival für utopische Praxis“ wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und unterstützt durch die Freunde und Förderer des Mousonturms e.V. (f.f.m).