Dr.’in des. Vanessa Eileen Thompson ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Goethe-Universität Frankfurt. Zuvor war sie Fellow am Department of Black Studies an der University of California, Santa Barbara. Ihre Forschung und Lehre konzentriert sich auf kritische Rassismusforschung, post- und dekoloniale feministische Theorien und Methodologien, Black Studies, Gender- und Queer Studies, Theorien und Kritik der Versicherheitlichung sowie transformative Gerechtigkeit. Thompson engagiert sich in diesen Bereichen auch aktivistisch. Zuletzt erschien ihr Artikel: „Hey, Sie da!“ Postkolonial-feministische Kritik der Polizei am Beispiel von Racial Profiling (In: Kritik der Polizei. Hrsg. von D. Loick, Campus Verlag, 2018).

Bei im*possible bodies #2 hält Vanessa Thompson die Lecture Über Situieren und Solidarische Institutionen der Kunst und Kultur. Eine postkolonial-feministische Intervention

Koloniale Kontinuitäten wirken auch im Feld der Künste fort und reproduzieren epistemische, ästhetische und strukturelle gewaltförmige Exklusionen. Ausgehend von einer Analyse der Kolonialität von Institutionen der Kunst und Kultur geht der Input der Frage nach, ob Institutionen durch Inklusion dekolonisiert werden können und erörtert die Möglichkeiten einer solidarischen Praxis des Situierens.