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(c) Matthias Reichelt

Berthold Seliger

(Berlin)

Vom Imperiengeschäft – Wie Grosskonzerne die kulturelle Vielfalt zerstören

Lokal im Mousonturm, teilbestuhlt

Lecture-Show/Lesung

In seinem neuen Buch nimmt Berthold Seliger das Konzertgeschäft unserer Tage unter die Lupe. Detailliert und scharfsinnig analysiert er die aktuellen Konzentrationsprozesse
in der deutschen und internationalen Konzertbranche sowie die dubiosen neuesten Tricks
im Ticketing. Dafür hat er die Besitzverhältnisse in den großen und mittleren Konzertfirmen und bei den führenden europäischen Festivals recherchiert und ist Private-Equity- und internationalen Fonds-Gesellschaften auf die Spur gekommen. Nach außen herrscht in der Branche ein neoliberaler „Jargon der Eigentlichkeit“, es geht um coole Events, um Spaß und Selbstverwirklichung. Doch wenn man hinter die Kulissen schaut, stellt man fest, dass die Live-Konzerne Musik und Kunstschaffende nur noch für Brands und Marketing benötigen, während das große Geld mit Sponsoring, Ticketing und Big Data verdient wird.