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Natasha A. Kelly (c) Philip Rühr, Anta Helena Recke

Kimberlé Crenshaw prägte 1989 den Begriff der ‚Intersektionalität‘, der seitdem aus feministischen Diskursen nicht mehr wegzudenken ist. Doch wie verliefen die Debatten seitdem? Was bedeutet es heute für marginalisierte Gruppen, in einer Demokratie zu leben? Wie kommen sie vor und werden gehört, wie können sie sichtbar werden? Wie ist eine feministische Politik des Widerstands möglich, die Formen der Verletzlichkeit nicht leugnet? Mit welchen Mitteln bekämpfen wir die Ungerechtigkeiten des 21. Jahrhunderts? Und vor allem: Wie machen wir das kollaborativ, intersektional und nachhaltig – ohne uns selbst dabei zu verleugnen? Natasha A. Kelly ist Herausgeberin des Buches „Schwarzer Feminismus“ und forscht zu den Themen Wissen, Macht und Körper. Anta Helena Recke stellte mit ihrer Schwarzkopie einer Theaterinszenierung „Mittelreich“ den Status Quo an deutschen Bühnen radikal in Frage.

Impulsvortrag von Natascha A. Kelly (Kommunikationswissenschaftlerin und Soziologin mit den Forschungsschwerpunkten Kolonialismus und Feminismus); anschließendes Gespräch mit Anta Helena Recke (Kuratorin, Theaterschaffende)