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(c) Amina Szecsödy

> Ein fehlender Link – eine unterbrochene Verbindung. Etwas bewegt sich schwebend durch das Feld. Verwüstet, aufgelöst in Fasern, verliert es sich wieder in einer anderen Verarbeitung. Wir sind sein Gewebe und sein Begehren, die Mikroprozesse, die es anmachen. Unscharfe Gefühle durchziehen den Raum, ein Eindruck den es festzuhalten gilt. Muster weben um die Form zu brechen – dies funktioniert nur durch den Zusammenbruch.

Die Stücke der jungen Choreografin Gry Tingskog bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Performance, Malerei und Skulptur. In ihren Experimenten aus Körpern, Stoffen und Technologien verbindet sie organische und anorganische Texturen, um Übergänge zwischen Sinnesebenen zu verwischen. Zusammen mit Amina Szecsödy, Rodrigo Andreolli und Chloe Chignell verknüpft Tingskog in ihrer neuen Kollaboration DIY E-Textilien, Codes, Text und Geräuschen zu fragilen Choreografien. „01111000“ ist eine auditive und haptische Erkundung im Dunkeln.

Infos zum Stück auch hier: www.tanzfestivalrheinmain.de

Keine Sprachkenntnisse erforderlich
Dauer: 60 Min.

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