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Markus Wessendorf

(US)

Dramaturgien der Überwachung – Edward Snowden, der Sicherheitsstaat und das Theater

Studio 2

Symposium

Traditionelle Formen der Überwachung tragen eindeutig theatrale Züge. Sie implizieren eine Zuschauerschaft und machen die überwachten Subjekte, häufig ohne eigenes Wissen, zu Performern. Zugleich hat sich die lange Geschichte der sicherheits- und machtpolitisch motivierten Überwachung immer auch in Theater und Drama niedergeschlagen. Das zweitägige Symposium reflektiert aktuelle Praktiken und Entwicklungen einer immer umfassenderen Überwachung und Speicherung jeglicher Kommunikation. Internationale Künstler und Wissenschaftler hinterfragen unser Verständnis von öffentlichem Raum, politischer Gewaltenteilung, von Privatsphäre, freier Meinungsäußerung oder Subjektkonstitution. Sie präsentieren Beispiele, in denen sich Theater und Performance den neuesten Überwachungsdispositiven gegenüber kritisch positionieren.
In Englisch und Deutsch.

Eine Veranstaltung der Professur für  Theaterwissenschaft der Goethe Universität in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm, dem Badischen Staatstheater Karlsruhe und der Hessischen Theaterakademie * Gefördert vom DAAD aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).