⚪️ Castingaufruf YO BRO

Das Schauspiel Frankfurt und das Künstler*innenhaus Mousonturm suchen für die Koproduktion YO BRO (AT) von Joana Tischkau Statist:innen – Premiere am 24. September 2022 im Bockenheimer Depot

Die Voraussetzungen:

Aufgabe: Die Choreographin und Regisseurin Joana Tischkau untersucht in YO BRO (AT) anhand ihrer eigenen Biographie die Machtverhältnisse von Familienbildern. Dafür wird sie selbst zusammen mit Ihrem Zwillingsbruder Aljoscha Tischkau auf der Bühne stehen. Die Statist:innen stellen die übrige Familie dar. Da Aljoscha und Joana mit einem weißen und Schwarzen Elternteil aufgewachsen sind, werden explizit Schwarze* und weiße Darsteller:innen gesucht, um herauszuarbeiten inwieweit normative Familienvorstellungen auch von rassistischen Sehgewohnheiten geprägt sind.

Es werden einzelne Rollen vergeben.

Aussehen:

– Mutter (weiß, Spielalter 35-45/ am besten mit Spielerfahrung)
– Vater (Schwarz, Spielalter 35-45/ am besten mit Spielerfahrung)
– Zwillingspaar (weiß oder Schwarz, Spielalter 65-85 Jahre)
– Tante (Schwarz, Spielalter 50-65)
– Onkel (weiß, Spielalter 50-65)
– Cousins & Cousinen (Schwarz, Spielalter 20-40)

Zeitrahmen:

Proben vom 07. – 24.09. (Premiere plus Shows am 26.,28., 29. & 30.09) nach der Premiere am 24.September 2022 wird das Stück noch öfters aufgeführt. Die Proben und die Aufführungen werden vergütet. Ein Casting findet voraussichtlich im Juni 2022 statt. Sie erhalten vor dem Casting eine Einladung oder eine Absage

Bitte senden Sie eine Kurzbewerbung an: mail@lisagehring.de Bitte erwähnen Sie folgende Informationen:

Vor- und Zuname, Adresse, Telefon und Email-Adresse, Geburtstag und –ort, Körpergröße.
Bitte erwähnen Sie Vorerfahrung im Bereich Performance oder Tanz. Gerne auch sonstige Hobbys / Interessen
Fotos – gerne ein Ganzkörperfoto und ein Portrait

* Der Begriff Schwarz wird oft als Selbstbezeichnung von Menschen afrikanischer und afro-diasporischer Herkunft, schwarzen Menschen, Menschen dunkler Hautfarbe und people of colo(u)r gewählt. Das großgeschriebene „S“ wird bewusst gesetzt, um eine sozio-politische Positionierung in einer mehrheitlich weiß dominierten Gesellschaftsordnung zu markieren und gilt als Symbol einer emanzipatorischen Widerständigkeitspraxis.

 

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