Max-Beckmann-Schule

(Frankfurt)

Ich bin mir selbst ein Traum

Saal

Jugendproduktionen

Lenz will Schriftsteller werden, aber sein Vater hat andere Pläne. Wie löst ein junger Mensch diesen Konflikt zwischen den eigenen Wünschen und den Erwartungen von außen? Lenz rebelliert und wird zum Suchenden: ein Suchender nach der Sinnhaftigkeit des Lebens, nach Gott, nach Orientierung, nach Liebe, nach Zwischenmenschlichkeit. Nach Identität. Doch der Suchende hat zunächst einmal mit dem Leben selbst zu kämpfen – alles ist ihm wie ein Traum, er ist sich wie ein Traum. In jedem von uns steckt ein Lenz – daher wird Lenz von sieben Darstellern verkörpert und jeder zeigt eine Facette, einen Moment aus seinem Leben, einen Ausschnitt seiner Suche. Am Ende werden alle wahnsinnig, denn Lenz verliert den Kampf, das Leben zu verstehen, denn er findet … Nichts.

Der DS-Kurs der Jahrgangsstufe 12 der Max-Beckmann-Schule hat Büchners Erzählung dramatisch bearbeitet. Aus der Außensicht eines Erzählers wird die Innensicht eines Suchenden. Eines Suchenden, der sich am Ende ein Traum bleibt.
Spielleitung: Steffen Schwarz

Eine szenische Interpretation von Georg Büchners Lenz