René Alejandro Huari Mateus

Die Überschneidungen von Klassen-, Hautfarben- und Geschlechterdiskriminierung, die die Institutionen prägen, in denen Choreografie, Tanz und Performance in Deutschland entwickelt und gezeigt werden, und die manchmal hinter hübschen Inklusionsprogrammen maskiert werden, ohne etwas Wesentliches zu verändern, haben René Alejandro Huari Mateus Identität und ihre* Herangehensweise an künstlerisches Schaffen geprägt.
Ihre* künstlerische Praxis gedeiht in Zusammenarbeit mit anderen Künstler*innen und oft unter aktiver Beteiligung von Menschen, die normalerweise keine Kunst machen.
Sie* verfolgt und schätzt Strategien, die darauf ausgerichtet sind, gewalttätige Strukturen NICHT zu reproduzieren, sowohl in den Arbeitsprozessen als auch in dem, was einem Publikum präsentiert wird, nicht einmal um Gewalt zu denunzieren. René ist davon überzeugt, dass die fruchtbare Spannung zwischen Choreografie und Tanz als Instrument zur Förderung von queerem und feministischem Denken und Handeln angewandt werden kann.
René hat Freude an kritischen und dekolonialen Zukunftsvisionen.

René Alejandro Huari Mateus choreografiert Tänze, die das Mehr-als-Menschliche feiern, und verfolgt dabei einen naiven Eigensinn: den Windmühlen der institutionalisierten Diskriminierung zu trotzen, die es in Deutschland gelegentlich erlaubt, dass einige Tänze von manchen Nicht-Deutschen choreografiert werden. Caroline und René kollaborierten bereits in Carolines Performance Woman With Stones und führten gemeinsam Workshops mit Jugendlichen und Senior*innen zu Selbstdarstellung und Selbstwahrnehmung in digitalen Räumen durch.