Anta Helena Recke
(München/Berlin)

Anta Helena Recke ist in verschiedenen Konstellationen als Theatermacherin tätig, eine intensive Arbeitsbeziehung verbindet sie mit dem Performer Julia*n Meding, in unregelmäßigen Abständen mit dem Schwabinggradballett. Ihre Arbeiten, Konzeptkunst in der Form von Theateraufführungen, beschäftigen sich mit der Markierung und Nicht-Wiederholung von Normativität und dem Ziel, für das Publikum neue Erfahrungsräume zu konstruieren. Ihre letzte Inszenierung „Lovepiece“, eine performative Etüde über Togetherness für zwei Menschen und ein Metallgerüst, die sie 2015 im Rahmen der treibstoff-Theatertage am Jungen Theater Basel entwickele, wurde zum AUAWIRLEBEN- Festival nach Bern, ins Ballhaus Ost und an die Münchner Kammerspiele eingeladen. 2017 erhält sie das Theaterstipendium der Stadt München.  In der Spielzeit 2017/18 hat Anta Helena Recke die 2016 zum Berliner Theatertreffen eingeladene Inszenierung „Mittelreich“ von Anna-Sophie Mahler im Stil der Appropriation Art mit einem Ensemble schwarzer SchauspielerInnen kopiert. In der Kritiker*innenumfrage von Theater heute wurde sie zur Nachwuchskünstlerin des Jahres 2018 gewählt. Sie ist zudem Preisträgerin des Internationalen Theaterinstituts (ITI) 2019. „Die Kränkungen der Menschheit“ entstand in Zusammenarbeit mit Anna Froelicher und Maxi Menja Lehmann und wurde zum Theatertreffen 2020 eingeladen.