(c) Christian Schuller

In Disneys Imperium des Glücks spielen philippinische Entertainer:innen eine besondere Rolle. Sie gelten als energiegeladene Glücksmaschinen, die in den Vergnügungsparks und Shows Tiere gemäß US-amerikanischer Werte in menschliche Marionetten verwandeln. In ihrem neuen Stück untersucht die Choreografin Eisa Jocson gemeinsam mit der Frankfurter Musikerin Charlotte Simon (Les Trucs) und einem Team philippinischer Performer:innen die Schnittstellen von Mensch und Tier, von Arbeit, Isolation und Spektakel. Wann verwandelt sich Disneys Welt in einen Zoo? Die Covid-19-Pandemie hat diese Frage noch dringlicher gemacht. Wer kann sich frei bewegen? Wer ist gezwungen, an einem Ort, in einem begrenzten Raum zu leben? In „Manila Zoo“ durchdringen sich Glück und Horror. Während das Publikum im Gallus Theater und die Performer:innen in Manila live über eine Leinwand verbunden sind, suchen sie nach den politischen Einschreibungen im Theater und machen deutlich, dass Tiere und Menschen in der Isolation die gleiche Psychose teilen.

Alle Infos auch unter tanzfestivalrheinmain.de/de/kalender/manila-zoo

Dauer: 70 Min.
Sprache: englisch
Ab 16 Jahre
Mousonturm-Produktion im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main

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